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Atomausstieg

Atomausstieg sollte Verfassungsrang haben

(Fremdbeitrag) der Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat es auf dem Punkt gebracht. Der Atomausstieg, der in seiner Regierungszeit von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen beschlossen wurde, müsse ins Grundgesetz eingetragen werden, und somit Verfassungsrang bekommen.

Informationen zu diesem Beitrag

Rubrik: Politik.
Thema: Verfassungsrang für den Atomausstieg?
Timeline / Datum des Ereignisses: 2006.
Newsübersicht / Datum der Veröffentlichung (auf klugseite.de): 22.07.2010.
Autor / veröffentlicht von: Jürgen Blumenkamp.

Bedeutung des Umweltschutzes

Die Bedeutung des Umweltschutzes haben wir in unserer Regierungszeit genauso unterschätzt, wie viele andere Bürger es heute noch tun. Wir müssen aber die ökologische Dimension der Politik allgemein verbindlich machen. Im übrigen kann mit Atomkraftwerken niemals so viel Energie produziert werden, wie durch sie verbraucht wird, bzw. wie bei der Herstellung erforderlich war, und im Zuge von Wartung nötig ist. Eine ehrliche Energiebilanz wird weder von den Betreibern der AKWs, noch von den Atom-Befürwortern aufgestellt - wie auch, es gibt sie ja nicht. Wenn man folgende Punkte berücksichtigt, kann man verstehen, warum es auch niemals eine ehrliche Energiebilanz, die für ein AKW sprechen würde, geben wird;

Mehr Energie reinstecken, wie rausbekommen

Es wird also eine unfassbar grosse Menge Energie aufgewandt, nur um mal eben schnell an "Atomstrom" zu gelangen. Der Wirkungsgrad eines AKWs unter Berücksichtigung all dieser Umständes liegt daher nahezug bei Null, genaugenommen sogar unter Null, was ein unfassbar schlechter Wert ist.

Man fragt sich, warum intelligente Menschen derartige Technik bauen. Das alles wird den nachkommenden Generationen aufgebürdet. Allein die Castorbehälter in den Zwischenlagern - weil es einfach keine Endlager gibt - werden alle 30 Jahre erneuert, einfach weil sie brüchig werden.

Ergänzende Links