Spendenaffäre der CDU
die CDU und das (liebe) Geld :-)
AK - Geld regiert die Welt. Das dachte sich wohl auch die CDU und begann offenbar schon zu Beginn der 1990er Jahre mächtig (Spenden)Gelder einzusammeln - oder einzusacken? Seinerzeit war noch Herr Dr. phil. Helmut Kohl Bundeskanzler. Im Nov. 1999 flog die ganze Angelegenheit auf. Das Amtsgericht in Augsburg stellte eine Strafanzeige gegen den seinerzeitigen CDU-Schatzmeister Walther Leisler Kiep. Der Vorwurf: Verdacht der Steuerhinterziehung. Bereits einen Tag nach der Anzeige stellte sich Herr Kiep der Staatsanwaltschaft. War sicher keine schlechte Idee. Besser als von der Staatsanwaltschaft aufgegriffen zu werden.
Informationen zu diesem Beitrag
Rubrik: Politik.
Thema: Die Spendenaffäre der CDU
Timeline / Datum des Ereignisses: 1999.
Newsübersicht / Datum der Veröffentlichung (auf klugseite.de): 15.10.2010.
Autor / veröffentlicht von: Andreas Krause.
Der Vorwurf an die CDU der 1990er Jahre
1991 soll Hr. Kiep (Schatzmeister CDU) von dem Waffenhändler "Karlheinz Schreiber" eine Million DM angenommen haben. Das Geld soll als Spende für die CDU dienen, wurde aber offenbar nicht versteuert. Nun, die CDU hat das "C", das "christliche" in Ihrer Parteiabkürzung, aber Steuerhinterziehung ist vermutlich nicht wirklich christlich, und wohl auch nicht sozial! Sowas macht man doch nicht! Im Nachhinein ist dann rausgekommen, das Hr. Kiep die vielen deutschen Mark von dem Waffenhändler gar nicht an die CDU weiter gegeben hat. Möglicherweise dachte er sich; das Geld könnte ich doch eigentlich auch behalten. Tatsächlich hatte Hr. Kiep das Geld mit Horst Weyrauch (Wirtschaftsprüfer und Finanzberater) sowie mit Hr. Uwe Lüthje (Bevollmächtigter von Horst Weyrauch) aufgeteilt. So nach dem Motto; "jetzt machen wir mal ne richtige Sause". Weiter später stellte sich dann heraus; es handelte sich sogar um 1,3 Millionen DM, und das Geld wurde in Bar auf einem Parkplatz in die Schweiz übergeben. So macht man offenbar (bei der CDU) Geschäfte!
Noch mehr Aufklärung
Im Verlauf des Nov. 1999 gab der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler dann doch zu (er konnte es auch nicht mehr abstreiten...) das die Partei "CDU" sog. schwarze Bankkonten in der Zeit in der Dr. Kohl Bundeskanzler war, geführt hat. Anm. der Redaktion; wir errinnern uns, die CDU gibt vor "christlich" zu sein. Auch Dr. Kohl bestätigte dies im Dez. 1999 und gab sogleich an; "ich übernehme die Verantwortung". Mittlerweile ist bekannt geworden, dass es sehr sehr viele "Spender" gab, und alle "Spender" haben gefordert; "unser Name muss geheim bleiben, Herr Dr. Kohl". Tatsächlich ist Dr. Kohl eisern, und hat bis heute (Stand 2010) keinen Namen der Spender preisgegeben. Nur ganz wenige Spender, meist größere Firmen, wurden namentlich genannt. Betroffen von dieser Spendenaffäre ist die gesamte sog. Bundes-CDU. Doch auch manche Landes-CDU hatte vermutlich Spendenaffären.
Ergänzende Links
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