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ADHS/Mikronährstoffe

8 % leiden an ADHS

(JB) - In Deutschland leiden ungefähr 8 Prozent der Schulkinder unter ADHS/ ADS (engl. ADHD). Die Symptome beeinträchtigen nicht nur das Kind, sondern belasten oft auch Eltern und Lehrer. Zu einigen der gravierenden Symptome wie innere Unruhe, Aggressivität, Konzentrationsstörungen oder Lernstörungen gibt es interessante Studien im Zusammenhang mit Ernährung und Mikronährstoffversorgung:

Informationen zu diesem Beitrag

Rubrik: Ratgeber und Lebenshilfe.
Thema: ADHS und Mikronährstoffe: Hilfe in Sicht.
Timeline / Datum des Ereignisses: 2007.
Newsübersicht / Datum der Veröffentlichung (auf klugseite.de): 15.05.2010.
Autor / veröffentlicht von: Jürgen Blumenkamp.

Die Ernährung ist entscheident

Anfang Februar 2006 fand unter Beteiligung verschiedener Wissenschaftler und des schottischen Erziehungsministers in Edinburgh eine Konferenz zum Thema Ernährung, Verhalten und Junk-Food-Generation statt. Man geht heute davon aus, dass etwa ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in irgendeiner Form Lernprobleme hat. Der Tenor der Konferenz war: Junk-Food hat die Gehirne der Kinder geschädigt.

Gesund ernähren

Bild oben; Obst immer gut. Nicht alle Kinder ernähren sich gesund; deshalb mangelt es oft an lebensnotwendigen Mikronährstoffen! Aber genau das ist so wichtig! Zum Themenkomplex Ernährung und Psyche wurden Anfang 2006 zwei umfangreiche Untersuchungen aus Großbritannien publiziert: Eine Arbeit stammt von der britischen Verbraucherorganisation Sustain, die andere von der Mental Health Foundation; beide sind komplett auf der Homepage der Mental Health Foundation verfügbar. In dem Text finden sich zahlreiche Fakten über den Einfluss der Ernährung und der Mikronährstoffversorgung auf die psychische Befindlichkeit und auf die Hirnleistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Im Folgenden werden einige Fakten vorgestellt:

Die Langzeitstudie

Eine Langzeitstudie hat gezeigt, dass sich in den letzten 25 Jahren die psychische Befindlichkeit der Heranwachsenden deutlich verschlechtert hat; z.B. ist eine Zunahme von Depressionen bei Jugendlichen zu beobachten. Eine Supplementierung von Spurenelementen und Vitaminen sowie von essentiellen Fettsäuren führte bei Schulkindern zu einer verminderten Aggressivität. Der Verzehr von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren ist mit Störungen der Hirnleistungsfähigkeit verbunden. Emotionale Stresszustände besserten sich durch Weglassen von Zucker. Der Tryptophan ist die Ausgangssubstanz für die Bildung des Neurotransmitters Serotonin, der wesentlich an der Regulierung der Stimmungslage beteiligt ist. Durch eine vermehrte Tryptophanzufuhr in Verbindung mit Kohlenhydraten lässt sich die Serotoninbildung im Gehirn erhöhen, was sich meistens auf die psychische Befindlichkeit des Menschen positiv auswirkt.

Obst ist wichtig

Bei einer unzureichenden Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen zeigen sich die ersten Symptome zuerst im psychischen Bereich, z.B. in erhöhter Reizbarkeit oder depressiver Stimmungslage. Diese konnten vor allem bei einem Mangel an Vitamin B12, B2 und C beobachtet werden. Zum Vitamin B1 wurde ebenfalls eine Reihe von Studien durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass durch eine Vitamin-B1-Supplementierung Symptome wie schlechte Stimmung, Reizbarkeit und Müdigkeit verringert werden konnten. Weitere Infos und Unterstützung finden Sie auf der Site www.diagnostisches-centrum.de

Ergänzende Links