GEZ Gebühren
Nachtrag vom September 2007
September 2007; Ein Rundfunkgebühren-Beauftragter des NDR muss 1200,- Euro Geldstrafe zahlen, weil er bei Kontrollen ein Ehepaar hartnäckig bedrängt und mit Polizei und Detektiv gedroht haben soll. Das Amtsgericht Neumüster sah es kürzlich in diesem Fall als erwiesen an, dass sich der 61 jährige bei zwei Hausbesuchen der versuchten Nötigung schuldig gemacht hat.
Nachtrag vom Dezember 2009
Die großen Institutionen und der kleine Bürger. Manchmal geschehen unverständliche Dinge. Ein Augenoptiker aus dem Raum Rheinhessen - der hier nur stellvertretent für viele viele andere Bürger, die immer wieder von der GEZ belästigt werden, aufgeführt ist - reagierte irritiert auf die Ausführungen einer GEZ Referentin, die das "Mailing-Verfahren" erläuterte.
Hier zunächst der Text des Mailings: "Bei Nichtbeantwortung unserer ersten Anfrage erfolgt eine Erinnerung. Wird auch diese nicht beantworet, folgt eine zweite Erinnerung. Nach der zweiten Erinnerung gilt die Aktion als abgeschlossen".
=>genau das ist jedoch nicht in jedem Fall der Fall!
Es kann auch anders "laufen" :-(
Dem Optiker wurde jedoch von den GEZ Onkels und Tanten ein Bußgeld von 1000,- Euronen angedroht! Als "markt intern" ein seriöser Vertreter des Handels und des Handwerkes bei der GEZ nachhakt, wird wie folgt erläutert:
"Wenn die Gebühren nicht bezahlt werden, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor. Und diese ist strafbar und kann auch zur Anzeige gebracht werden".
Die Sachlage in diesem Fall liegt jedoch ganz anders, wie ebenfalls "markt intern" heraus gefunden hat;
dubiose Adressquellen
Die GEZ kauft offenbar Adressen aus dubiosen Quellen. Diese Adressen weichen offenbar - zumindest teilweise - von der korrekten Schreibweise ab. Die GEZ vergleicht nun diese Adressen mit Ihren "Mitgliedern" und schliesst daraus, wer noch nicht angemeldet ist. Der Optiker ist aber bereits angemeldet, und bezahlt auch die Gebühren. Dies merkt die GEZ freilich nicht, weil sie sich ja nicht vorstellen kann, dass sie schlechte, falsch geschriebene Adressen gekauft hat.
Zusammenfassung: Die GEZ behelligt Firmen, die Ihre Geräte bereits angemeldet haben, mit falschen Adressen/Firmierungen aus irgendwelchen dubiosen Adresseinkäufen. Dann schwingt die GEZ Ihre Bußgeldkeule, wenn Unternehmer es leid sind, das aus schlechter Quelle stammende Adressmaterial zum x-ten Mal zu korrigieren. Frage: ist die GEZ überhaupt seriös? In wessen Auftrag handelt die GEZ eigentlich? Muss man sich dieses miese Verhalten der GEZ eigentlich wirklich gefallen lassen?
Nein! Antworten Sie einfach nicht auf diese lästigen Schreiben! Die GEZ schafft es sowieso nicht, Ihre Korrekturen in die Datenbestände zu übernehmen. Dazu haben die gar keine Lust!
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