Sozial Nobelpreis
Bankier unterstützt die Ärmsten
Bankier unterstützt die Ärmsten in Bangladesch, und erhält zu Recht den Friedensnobelpreis dafür. Der Wirtschaftsfachmann Mohammed Junus und die von ihm gegründete Grameen Bank für die Ärmsten des Landes erhalten den Friedensnobelpreis. Das norwegische Nobelkomitee setzte damit ein Signal dafür, dass die Armutsbekämpfung zu den wichtigsten Aufgaben für die Menschheit gehört.
Informationen zu diesem Beitrag
Rubrik: Soziales.
Thema: ein sozialer Nobelpreis.
Timeline / Datum des Ereignisses: 2007.
Newsübersicht / Datum der Veröffentlichung (auf klugseite.de): 27.05.2010.
Autor / veröffentlicht von: Jürgen Blumenkamp.
seit mehr als 30 Jahren aktiv
Bild oben; M. Junus. Der 66 jährige Junus organissiert mit der Grameen Bank seit mehr als 30 Jahren vor allem Kleinstkredite für arme Menschen in Bangladesch. Junus kündigte in der Bangladeschen Hauptstadt Dhaka an, er werde sein gesamtes Preisgeld in Höhe von über 1 Million Euro für gute Zwecke spenden. Kanzlerein Angela Merkel würdigte Junus als beispielhaften sozialen Unternehmer.
Zuspruch von der Politik
Bundespräsident Horst Köhler erklärte, Junus habe den Mikrokrediten als wichtigem Instrument der Entwicklungspolitik und der Armutsbekämpfung zum Durchbruch verholfen. Zustimmung auch von den Grünen (Bündnis 90 / Die Grünen).
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